25. Dezember 2020 | Gedankenanstoß

Gute Nachrichten

Im Sinne der Medienvertreter sind gute Nachrichten oft nicht so günstig für das Geschäft. Katastrophenmeldungen lassen sich besser vermarkten als der unauffällige Alltag.

Demnach müsste das Jahr 2020 für Presse, Funk und Fernsehen ein Spitzenjahr gewesen sein. Eine Hiobsbotschaft jagte die andere. Mit Weihnachten aber ist endlich Schluss mit lustig – zumindest was die schlechten Nachrichten anbelangt.

Weihnachten ist ein Einbruch Gottes in die Phalanx der schlechten Nachrichten. Das fing schon beim ersten Weihnachtsfest vor 2000 Jahren an. Mit einem hellen Licht brachen die Engel in die kalte Dunkelheit auf den Feldern Betlehems hinein. Mit einem himmlischen „Fürchtet euch nicht“ gaben sie denen Hoffnung, die sich ins Abseits gestellt fühlten und Angst vor der Zukunft hatten.

Aber die Hauptnachricht lautete: „Euch ist der Retter geboren“. Damit verkündeten sie, dass Gott die Welt nicht in schlechten Nachrichten versinken lässt. Durch Jesus Christus mischt sich Gott ein. Er mischt sich ein in unsere dunklen Stunden, in unsere Angst und in die Fragen unseres Lebens. Seit Jesus diese Welt betrat, haben die Liebe Gottes, das Vertrauen und die Versöhnung zwischen Gott und Menschen Hand und Fuß bekommen. Diese Liebe, dieses Vertrauen und diese Versöhnung können in unserem Leben Wunder bewirken. Für eine Welt, in der die Gräben zwischen Menschen immer größer zu werden scheinen, ist das eine wirklich gute Nachricht.

Es grüßt Sie herzlich,
Ralf Nitz