18. September 2021 | Gedankenanstoß

Man(n) denkt

GRENZEN

In diesem Jahr ist es 60 Jahre her, seitdem die Mauer gebaut wurde. Gerade in Berlin war das besonders sichtbar. Durch eine Mauer wird eine Grenze besonders sichtbar, durch eine ausgetüftelte Grenzanlage nahezu unüberwindbar. Ganz anders ist die Situation heute zum Beispiel an Grenzen zu europäischen Nachbarstaaten, wo auf Kontrollen verzichtet wird, oder an „grünen Grenzen“, wo nur ein Grenzpfosten die Grenzlinie markiert.

Mancher Mann geht gern an seine Grenzen, z.B. im Sport. Aber nicht jeder liebt es, seine Kräfte bis zur totalen Erschöpfung aufzubrauchen. Manchmal wird eine Grenze erst deutlich, wenn der Körper Warnsignale sendet.

Grenzen gehören zum Leben dazu. Es ist ein Lernprozess, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu entscheiden, ob sie zu akzeptieren sind oder ob eine Überwindung lohnenswert und machbar ist. Weisheit und Mut sind gefordert.

In Psalm 18 ist von Grenzerfahrungen Davids zu lesen. Und er ist voller Dank und resümiert in Vers 30: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!“.
Egal, ob Du Grenzen akzeptieren oder überwinden musst: Gott ist mit Dir!

Psalm 18/31-33 (GNB): „Alles, was dieser Gott tut, ist vollkommen, was der Herr sagt, ist unzweifelhaft wahr. Wer in Gefahr ist und zu ihm flieht, findet bei ihm immer sicheren Schutz. Kein anderer als der Herr ist Gott! Nur er, unser Gott, ist ein schützender Fels! Er ist es, der mir Kraft zum Kämpfen gibt und einen geraden, gut gebahnten Weg.“

WB