24. Mai 2021 | Gedankenanstoß

Man(n) denkt

GEIST

Was fällt mir geistvolles zu „Geist“ ein? Ich bin kein Geistlicher. Die Älteren mögen sich an die hartnäckige Werbung erinnern: „In Asb.U. ist der Geist des Weines“… Naja, den Spruch hat sich ein wahrer Schöngeist ausgedacht. Die im Geiste Lenins unterwegs waren, kamen da nicht ran. Mein Geist scheint vernebelt zu sein – es gibt ja so viele Wortbedeutungen…

Laut Duden drei, nämlich (1) denkendes Bewusstsein des Menschen, Verstandeskraft, Verstand, Scharfsinn, Esprit; (2) Gesinnung, innere Einstellung, Haltung; (3) klares Destillat von unvergorenen, mit Alkohol versetzten Früchten, besonders Beerenfrüchten.

Okay, das erklärt Einiges.

Was hier nicht genannt wird, ist der Geist Gottes, der Heilige Geist. Ist ja der Duden, nicht die Bibel. Aber was fangen wir damit an? Verstehen wir ihm, gehen wir ihm aus dem Weg, ist er uns unheimlich, nicht so richtig zu greifen?!

Während beim Alkohol aus Früchten Geist wird, entstehen aus dem Heiligen Geist Früchte. Gottes Geist ist eine Person, eine Erscheinungsform Gottes. Wir können uns damit erfüllen lassen und das wirkt sich auf unser Leben aus. Da gibt es auch Risiken und Nebenwirkungen, allesamt aber, um unser Leben zu bereichern.

Die Bibel, Galater 5/22+23: „Der Geist Gottes dagegen lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen, nämlich: Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Bescheidenheit und Selbstbeherrschung.“

WB