1. März 2021 | Gedankenanstoß

Man(n) denkt

Risiko

Risikoooo – so tönte Wim Thoelke in der legendären Rate-Show „Der große Preis“ in den 70er Jahren, wenn es viel zu gewinnen oder auch zu verlieren gab.

Wir leben in unserem Land ja relativ risikoarm. Man kann sich gegen alles versichern, es gibt massenhaft Gesetze und Regeln, Bahn und Flugzeug halten sich meist an den Fahrplan. Die Pandemie ist eine besondere Herausforderung und zeigt, dass wir nicht alles komplett im Griff haben.

Die Wahrnehmung von Wagnis und Risiko ist bei jedem anders. Für den einen sind Umzug und Arbeitsplatzwechsel Herausforderung genug, der andere braucht alle drei Jahre einen Wechsel. Im Extremfall kann man sich mit dem Gleitschirm vom Hochhaus stürzen oder sich drei Wochen von Regenwürmern ernähren.

Wieviel Risiko gehe ich im Glauben an Gott noch ein? Diese Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit. Bin ich bereit, Risiken mit und für Gott einzugehen? Nehme ich ihn beim Wort oder sichere ich mich zusätzlich gegen Risiken und Nebenwirkungen ab? Was passt zu mir und was will Gott von mir?

Fragen: Wo kannst Du, wo kann Mann, Risiken für Gott eingehen? Und was sind das für Risiken?
Paulus schreibt in 2. Korinther 3, V4+5: „Das wagen wir nur deshalb zu sagen, weil wir Gott vertrauen, der uns durch Christus beauftragt hat. 5 Wir bilden uns nicht ein, diesen Auftrag aus eigener Kraft erfüllen zu können; nein, Gott hat uns dazu fähig gemacht.“ – Paulus macht den Mund auf! Er erzählt von Gott. Er ist sich des Risikos bewusst, aber auch der Kraft, die er bekommt.

Im November 2019 war ich auf einem besonderen christlichen Männertreffen. Die ersten 24 Stunden bestanden aus Wandern und Übernachtung im Zelt. Verrückt – oder? Dann hatte ich den Kanal voll. Trotzdem denke ich an diese Erfahrung gern zurück. Mehr dazu in ca. 14 Tagen an dieser Stelle.

WB